Italien. Teil I. Penne in den Abruzzen und eine schöne russische Frau

Eine gute Kulisse um Portraits zu machen ist bekanntermaßen goldwert, ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass ich es so sehr schätzen würde. Nach Penne hat es uns durch den Zufall und Facebook verschlagen, da ich relativ offen meine Freunde über Facebook informiere, wo ich mich gerade befinde, geschah es, dass ein alter Freund meinte, da wir schon in Italien sind, sollten wir unbedingt nach Penne kommen und ein paar Tage bei ihm bleiben.

Der Stadtkern, in dem wir gewohnt haben, war an sich schon reine Geschichte, kleine Häuschen, einander stützend, verwittert, von Erdbeben durchgeschüttelt und in der ferne die Berge der Abruzzen. Die kleinen steilen Gassen, oft voller Katzen, die uralten Gebäude, keines gleichte dem anderen, selbst der Plazzo war geneigt… Wir wurden ins Herz getroffen und verliebten uns in diese Gassen.

Es gibt genug tolle Fotografen, die sich mit schönen Landschaften bzw. Architekturfotografie beschäftigen und ich will diesen Penne nicht wegnehmen. Deshalb habe ich die wunderschöne Frau meine Freundes fotografiert. Bekannterweise verschönern wir Frauen die Umgebung noch um hundert Male. Sie war so nett, bereits in der Modezeitschrift gearbeitet zu haben, so hatte ich mein erstes fashion Fotoshooting. An der Stelle dürft ihr lachen, aber ein ganz normaler Portrait Fotoshooting kann man es nicht nennen. Oder?