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Als die Bäume sehr groß waren…

Die Beziehung zu einer Schwester ist nicht gleich von Anfang an unkompliziert, man wird nicht als Freunde geboren, Geschwister sind zwar sehr nah, streben aber oft weit weg von einander. Ich habe eine Schwester, ich erziehe drei Schwestern und nun durfte ich zwei andere Schwestern an einem späten Nachmittag fotografisch begleiten.
Ich habe ihre Kindheit für sie und ihre Eltern dokumentiert, einfach wie das Leben ist. Denn wir wissen nicht wie das Leben wird und mit dem Fotos von damals werden sie in die angenehme Erinnerungen eintauchen können und bestimmte Wärme und Zuversicht spüren, dass alles wird gut werden.

Das Leben hier und jetzt. Dokumentarische Familien – Fotostory

Was ist es, dass uns neu und frisch ziemlich unbedeutend erscheint, aber mit jedem Jahr das vergeht wertvoller wird? Zu der Beschreibung könnte ein Wein oder Whisky passen, obwohl – mit diesen Gütern haben wir bereits unsere Erfahrungen gesammelt und sind von vornherein bereit Zeit und Geld zu investieren. Vielleicht die Liebe? Durchaus möglich, denn wenn man sie richtig behandelt, wächst und reift die Liebe über die Jahre. Am Anfang sind wir doch so verliebt und würden unsere Liebe auf keinen Fall unterbewerten, sondern umgekehrt.

Also was ist das dann? Meine Antwort: Es ist die Fotografie. Haben Sie sich Ihre Kinderfotos angesehen? Oder die Fotos aus ihrer Jugend? Womöglich gefielen sie sich damals nicht? 30 Jahre später sehen Sie sich diese Fotos an und staunen, was für ein netter junger Mensch hier so attraktiv in die Kamera lächelt. Sie sehen nicht nur ein altes Foto, sondern eine Geschichte ohne Worte. Dieser Schnappschuss bildet vor allem den Hauptdarsteller oder die Hauptdarstellerin ab. Es sind Sie oder eine andere Person die Sie kennen, es zeigt deren Leben, nicht nur damals sondern auch heute, Charakter, Ziele, Wünsche, Schwächen, Stärken und innere Erfahrungen.

Die Tiefe eines Fotos kann sehr weit gehen, die Erinnerungen oder Tatsachen, die das Foto beinhaltet können Ihre Gefühle zum Schaukeln bringen, auf Sie aufwühlen oder inspirieren.

Neulich fragte ich mich, warum mache ich eigentlich dokumentarische Fotografie so gerne?

Aus Liebe zu Ordnung und Struktur habe ich hier ein paar Punkte aufgeschrieben:

1. Dokumentarische Fotografie ist natürlich

Die Authentizität jeder Sekunde kann nicht durch inszenierte Fotos ersetzt werden. So, wie es unmöglich ist, Glück, Schmerz, Freude oder Trauer auf Bestellung zu erfahren. Die ganze Gegenwart kann nur erlebt werden.

2. Das ist unser Leben

Es ist unser Leben, mit all seinen winzigen zerbrechlichen Momenten des Glücks.
Es gehört Ihnen – und nicht unbekannten Menschen, die in Richtung Sonnenuntergang laufen oder sich vor künstlichen Kaminen oder anderen Fotohintergründen fotografieren lassen – an Orten und in Posen, die Ihrer Familie fremd sind.

3. Unsere Erinnerungen

Es wird interessant sein, alles wieder zu erleben. In der Tat durchleben Sie während der Fotosessions Ihren gewohnten Alltag, aus dem Ihre Erinnerungen danach bestehen.

4. Unsere Beziehungen und Emotionen

Beim Familienfotoshooting lernen Ihre Kinder, das Leben zu verstehen. Sie können jederzeit die Situation auf dem Foto besprechen, über die Gefühle sprechen, die sie in der Situation haben, und erklären, wie sie damit umgehen sollen. Die Fotos sind ein Lehrbuch über die Psychologie Ihrer Familie.

5. Es ist schön!

Beim Backen nicht stören

In jedem Fall ist unser tägliches Leben voller fragiler Ästhetik, die es verdient, eingefangen zu werden. Auf den Fotos sehen Sie die Schönheit einfacher und vertrauter Dinge.
Das Leben, Lieblingssachen, Ihr Zuhause, süße kleinen Dinge der Kinder, die aus der Kindheit in Erinnerung bleiben und niemals verschwinden.

Ihre Familie verdient ihre eigene Fotostory.

Viele Jahre später werden sich die Kinder beim Betrachten dieser Fotos an Ihre einzigartige Familiengeschichte, Geräusche und Gerüche ihrer Kindheit erinnern… In Zukunft wird dies Ihnen die Möglichkeit geben, sich fest zu umarmen, Fotos anzusehen und sich zu erinnern – wie Sie waren, was Sie gerne zusammen machten, worüber Sie gelacht haben oder umgekehrt, warum Sie verärgert waren oder was nicht gemocht haben…

Dies ist Ihre eigene unbezahlbare, wahre und wunderschöne Fotostory.

Interesse geweckt?

Dann freue ich mich auf ihre Kontaktaufnahme über kontakt@victoriabelikova.de oder direkt über das Kontaktformular:

Verschiedenes und Licht

Es ist dieser mir inzwischen gut bekannter Dresdner Winter ohne Schnee. Ich treffe eine schöne Fremde und mache mich auf den Weg um zwei Sorten vom Licht zu finden. Parkhaus, Auto, wieder Parkhaus.

Wegen einer Erkältung vergesse ich alles, was ich geplant habe.

Wir setzen uns in ein Bistro, Selbstbediegung, eine heiße Schokolade, die leider nur warm ist. Da sehe ich es. Es gibt es doch, nicht nur blau draußen, sondern auch gelb drinnen. Wir trinken aus und machen meine Bilder, jetzt aber schnell nach Hause und unter die warme Dusche.

Schade, ich wollte doch Haare im Wind einfangen… Vielleicht ein anderes Mal.

Marianne und Vogue

Manchmal sende ich meine Fotos an die Fotoseite des weltberühmten VOGUE Magazins. Das Veröffentlichen auf den Seiten der VOGUE-Foto-Site ist für Fotografen jeglichen Niveaus erfolgreich und prestigeträchtig.

Ein Herz für die Geduld

Mit einem Fotoshooting wartet man am liebsten bis das Baby da ist. Manchmal ergibt sich aber auch die Möglichkeit den Babybauch zu Fotografieren und manchmal wird es zu einer Fotostory. Geheimnisvoll, herbstlich, wunderschön.

Herbstspaziergang Fotosession

Ihr lieben, ich habe am Samstag und Sonntag, den 20. Und 21. Oktober 2018 noch zwei Plätze für Fotoshooting im großen Garten in Dresden. Wer möchte noch mit mir spazieren gehen und wunderschöne Erinnerungen von diesem Herbst haben? Allein oder mit der ganzen Familie?

Kontaktiert mich!

Italien. Teil I. Penne in den Abruzzen und eine schöne russische Frau

Eine gute Kulisse um Portraits zu machen ist bekanntermaßen goldwert, ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass ich es so sehr schätzen würde. Nach Penne hat es uns durch den Zufall und Facebook verschlagen, da ich relativ offen meine Freunde über Facebook informiere, wo ich mich gerade befinde, geschah es, dass ein alter Freund meinte, da wir schon in Italien sind, sollten wir unbedingt nach Penne kommen und ein paar Tage bei ihm bleiben.

Der Stadtkern, in dem wir gewohnt haben, war an sich schon reine Geschichte, kleine Häuschen, einander stützend, verwittert, von Erdbeben durchgeschüttelt und in der ferne die Berge der Abruzzen. Die kleinen steilen Gassen, oft voller Katzen, die uralten Gebäude, keines gleichte dem anderen, selbst der Plazzo war geneigt… Wir wurden ins Herz getroffen und verliebten uns in diese Gassen.

Es gibt genug tolle Fotografen, die sich mit schönen Landschaften bzw. Architekturfotografie beschäftigen und ich will diesen Penne nicht wegnehmen. Deshalb habe ich die wunderschöne Frau meine Freundes fotografiert. Bekannterweise verschönern wir Frauen die Umgebung noch um hundert Male. Sie war so nett, bereits in der Modezeitschrift gearbeitet zu haben, so hatte ich mein erstes fashion Fotoshooting. An der Stelle dürft ihr lachen, aber ein ganz normaler Portrait Fotoshooting kann man es nicht nennen. Oder?